History

Aus der Vereinsgeschichte des Schützenvereins
St. Hubertus 1899 Bromskirchen
 
Der Ursprung der Schützenvereine liegt in Deutschland im 11. Jahrhundert. Ihr Aufbau entsprach dem der Zünfte. Sie entstanden in den mittelalterlichen Städten, die sich gegen übergriffe des Adels und der Fürsten schützen mussten. Sie wurden durch Verleihung von Vorrechten, besonders an die besten Schützen (Schützenkönige), gefördert. Die Schützenfeste (Vogelschießen), gewöhnlich im Sommer auf dem Schützenanger veranstaltet, wurden bald zu echten Volksfesten.

Die Gründung des Schützenvereines Bromskirchen erfolgte im Jahre 1899. Er ist der älteste Verein der Gemeinde Bromskirchen. Trotz intensivster Recherchen ist das genaue Datum nicht feststellbar. Schriftliche Unterlagen über das Gründungsjahr und die nachfolgenden Jahre sind bis auf eine Urkunde, die auf das Gründungsjahr hinweist, leider nicht mehr auffindbar.

 
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Heinrich Althaus schoss den Vogel 1899 und regierte im Jahre 1900
 
Durch mündliche überlieferungen sind noch folgende Gründungsmitglieder bekannt:

Heinrich Althaus (Bubbersch)
Karl Dornseiff (äbbellieses)
Jacob Steuber (Wänersch)
Wilhelm Vöpel (Renerts)

 
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Schützenfest im Jahre 1922 in Bromskirchen. Das Königspaar sind Paula Steuber (Wänersch) und Otto Geldbach (Fritzes an der Schosse). Festzug in der Hauptstraße.
 
Erster Schützenhauptmann und zugleich erster Vorsitzender war Daniel Althaus. Die Schützenfeste wurden bis zum Jahre 1931 auf dem Böhl (Tanzkaute auf dem Böhlkippel) gefeiert. Man begnügte sich mit einem einfachen Zelt aus Planen und Tüchern. Getanzt wurde in der Regel unter freiem Himmel auf „Brettern“. Vom damaligen Hauptmann Karl Dornseiff wurde in Abstimmung mit den Mitgliedern festgelegt, das Schützenfest immer am ersten Sonntag im August zu feiern. Das wurde bis auf den heutigen Tag (mit einer Ausnahme 1949) beibehalten. Der erste Schützenkönig 1899 war Heinrich Althaus. Er nahm sich Rosine Dornseiff zur Königin. Das Vogelschießen fand bis 1938 Auf den Betten statt.
 
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Vogelschießen Auf den Betten 1937 Man schoss auch damals mit Großkaliber auf einen aus vollem Holz geschnitzten Vogel, der in der Schreinerei Müller (Juliusses) gebaut wurde.
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